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Allgemeinmedizin und Innere Medizin

Mag. Dr. Med. Univ. Zeilner, Steyr

Spezialist für Innere Medizin

Als Internist beschäftige ich mich mit der Behandlung von Störungen bzw. mit Erhaltung der normalen Funktion aller Organe im Zusammenspiel. Neben dem Verdauungstrakt (Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse), den Nieren, dem Herz-Kreislauf-System (Herz und Gefäße, Durchblutung der Organe, Blutdruck,…), dem Stoffwechsel (Diabetes mellitus, Fettleibigkeit, Fettstoffwechselstörungen,…), dem Hormonsystem und dem blutbildenden System liegt mein Tätigkeitsbereich in der Schmerztherapie.

Generell kombiniere ich individuell auf die Bedürfnisse meiner Patienten und die Möglichkeiten der einzelnen Methoden abgestimmte Verfahren aus konventioneller schulmedizinischer Therapie wie oraler medikamentöser Therapie, Infusionstherapie und Infiltrationen mit orthomolekularer Medizin, Pflanzenheilkunde, Mesotherapie, Lasertherapie und Fiebertherapie.


Hier sehen Sie eine Übersicht über konventionelle Untersuchungen meines Fachgebietes:
  • Elektrokardiografie (EKG)
  • Langzeit-EKG
  • Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometer)
  • Ultraschall-Untersuchungen von inneren Organen und Gefäßen
  • Langzeit-Blutdruck
  • Labor-Untersuchungen (siehe unten)


Da ich meinen Fokus bewusst auf die Gesundheitserhaltung und Gesundheitsförderung gelegt habe, biete ich auch umfangreiche internistische Untersuchungen zur Früherkennung an. Dazu wird beim Ersttermin (zu diesem ersuche ich meine Patienten nüchtern zu erscheinen) nach einem sehr ausführlichen Anamnesegespräch zur Erfassung von aktuellen Beschwerden, früheren Beeinträchtigungen, individuellen Risikofaktoren, familiärer Belastung, vorhandenen Allergien und Unverträglichkeiten eine körperliche Untersuchung = Statuierung durchgeführt. Im Anschluss werden nach einem EKG Ultraschalluntersuchungen von Halsgefäßen, Schilddrüse, Herz und Bauchraum sowie eine Blutabnahme mit Bestimmung sämtlicher relevanter Parameter (der Umfang wird je nach erhobenen Befunden und individuellen Risikofaktoren festgelegt) durchgeführt. Eine Stuhl- und Harnanalyse komplettiert die Untersuchungen beim Ersttermin. Die Befundbesprechung wird dann etwa eine Woche später stattfinden. Sollten die in der Zwischenzeit eingetroffenen Parameter der Blutabnahme auffällig sein und eine sofortige Gegenstrategie erfordern, trete ich selbstverständlich mit meinen Patienten unverzüglich in Kontakt. Im Rahmen der Befundbesprechung werden dann individuelle Risikokonstellationen aufgezeigt und ganzheitliche Gegenstrategien entwickelt.

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Laboranalyse

Mit Hilfe von Laboruntersuchungen können Aussagen über Vorgänge in unserem Körper getroffen werden, womit die Entscheidungen für bestimmte Therapien abgeleitet oder deren Effizienz überprüft werden können.
Untersucht werden üblicherweise Blut, Stuhl und Harn. Die folgende Beschreibung erhebt aufgrund der Komplexität des Themas keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich zur Orientierung.

Blut

Die Blutuntersuchungen umfassen je nach Fragestellung Parameter wie Blutbild, Leberfunktionsparameter, Nierenfunktionsparameter und Elektrolyte, Parameter des Stoffwechsels (zum Beispiel Blutfette, Blutzucker, Langzeitzuckerwert, Harnsäure). Bei entzündlichen Erkrankungen kann neben diesen Werten auch die Erhebung von Entzündungsmarkern notwendig sein, bei Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Rheuma auch so genannte Autoantikörper (Eiweißmoleküle, die das Immunsystem bildet und die fälschlicherweise gegen körpereigene Gewebe gerichtet sind).


Endokrinen Störungen (Störungen des Hormonhaushaltes) können ebenfalls durch das Blut erhoben werden, wobei oftmals die im Tagesverlauf unterschiedlichen Konzentrationen (Zirkadianrhythmik) berücksichtigt werden müssen. Beispielsweise sind bei Befunden der Nebennieren und der Schilddrüse derartige Einflüsse für die Interpretation von entscheidender Bedeutung.


Störungen (auch therapeutische Beeinflussungen durch Medikamente) der Blutgerinnung werden ebenfalls detektiert. Patienten mit Herzschwäche oder Brustschmerzen können sehr genau durch Bestimmung herzspezifischer Enzyme abgeklärt werden.

Harn

Bei trivialen Harnuntersuchungen werden üblicherweise Streifenschnelltests verwendet, die eine sofortige Auswertung des Mittelstrahlharns (gelegentlich auch Spontanharn) ermöglichen. Untersucht werden hiermit zumeist Eiweiß, Zucker, rote und weiße Blutkörperchen, Nitrit und Keton sowie die Harnkonzentration. Gerade beim Nachweis, ob eine Harnwegsinfektion vorliegt, kann dieser Test eine grobe Orientierung liefern. Manchmal ist es jedoch notwendig, die Analyse zu intensivieren und eine mikrobiologische Analyse anzuschließen, um einen Erreger direkt nachzuweisen und etwaige Resistenzenticklungen (diese sind gerade bei häufigen Infekten mit wiederholter Antibiotikagabe in der Vorgeschichte relevant) zu erkennen. Bei Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck kann die Bestimmung von Mikroalbumin sinnvoll sein, um eine Nierenfunktionsstörung frühzeitig zu detektieren. Bei gewissen hormonellen Störungen wie manchen Tumorerkrankungen kann die Bestimmung von Hormonen bzw. deren Abbauprodukten diagnostisch relevant sein. Bei bestimmten Fragestellungen kann auch das Harnsammeln über einen Zeitraum von 24 Stunden (Sammelharn) notwendig sein.

Stuhl

Die bekannteste Stuhlanalyse ist der Test auf verborgenes (okkultes) Blut, um damit im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen Störungen im Verdauungstrakt mit nicht sichtbaren Blutabgängen zu detektieren.


Darüber hinaus kann mit dem Stuhl auch bei vermuteten infektiös bedingten Erkrankungen eine mikrobiologische Untersuchung mit Keimnachweis (inklusive Parasiten und Wurmeiern) durchgeführt werden, um auch gegebenenfalls eine gezielte Antibiotikatherapie durchführen zu können. Wird eine chronisch entzündliche Erkrankungen auf Basis einer Autoimmunreaktion vermutet, kann die Bestimmung von Calprotektin richtungsweisend sein.


Gerade bei Patienten mit Reizdarmsyndrom (aber auch vielen anderen Erkrankungen wie Infektanfälligkeit, Allergien, Autoimmunerkrankungen, ...) und einer möglicherweise dahinter stehenden Dysbiose (fehlerhaft zusammengesetzte Darmflora) empfiehlt sich eine weiterführende Stuhlanalyse, um nicht nur pathogene (krankmachende) Keime auszuschließen, sondern auch die Zusammensetzung der Darmflora zu überprüfen. Einige Laboratorien haben sich bereits darauf spezialisiert und liefern oftmals wertvolle Hinweise zur erfolgreichen Therapiesteuerung. Diese Analysen umfassen oft weitere Parameter wie etwa Zonulin, sekretorische Immunglobuline und Histamin.