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Hämolaser und Flächenlaser - Therapie mit Laserlicht

Mag. Dr. Med. Univ. Zeilner, Steyr

Therapie mit Laserlicht

Schon bald nach der Entwicklung des Lasers in den 1960er Jahren erkannte man sein Potential zur Verbesserung der Wundheilung, Linderung von Schmerzen, sowie zur Reduktion von Entzündungen und Schwellung. Seitdem ist die Forschung und Entwicklung weit vorangeschritten, sodass auch renommierte schulmedizinische Zentren von der Wirksamkeit überzeugt und begeistert sind. Die unterschiedlichen Laserarten sind bei vielfältigen Verletzungen und Erkrankungen fast nebenwirkungsfrei einsetzbar. Die bisherigen Erfahrungen decken sich nicht nur zur Gänze mit den publizierten Ergebnissen der internationalen Literatur. Gemäß meines Grundsatzes baue ich die Lasertherapie in ein ganzheitliches, multimodales Therapiekonzept ein und habe damit bereits sehr gute Erfolge bei meinen Patienten erzielt. Laser ist sehr gut mit anderen von mir eingesetzten Methoden kombinierbar, neben der Schulmedizin unter anderem auch mit Orthomolekularmedizin, Phytotherapie und Mesotherapie. Auch in der Krebsbegleitung kann die Lasertherapie sehr hilfreich sein, zum Beispiel nach Operationen, nach einer Strahlentherapie, bei bestimmten Nebenwirkungen von Chemotherapeutika wie Schleimhaut-, Haut- und Nervenschäden. Speziell in Bezug auf das von vielen Patienten beklagte Müdigkeitssyndrom während bzw. nach einer Therapie ist für mich die Lasertherapie ein fixer Bestandteil geworden.


Es werden zwei verschiedene Formen der Lasertherapie, die ich Ihnen im Folgenden näher vorstellen möchte, verwendet:

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Die Flächenlasertherapie

… wird auch externe Low-Level-Laser-Therapie genannt und ist das am Besten etablierte Laserverfahren im ambulanten Bereich. Hier werden Laserstrahlen aus einem Lasermedium lokal auf die Oberfläche des Körpers (Haut oder Schleimhaut) appliziert, was eine Reihe positiver Prozesse in Gang setzt:
• starke Anregung der Wundheilung
• Schmerzlinderung
• Reduktion von Entzündung und Schwellung

Diese Wirkungen kann man sich bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden zunutze machen, wie zum Beispiel:

• Wundheilungsstörungen jeglicher Art (nach Operationen, Verletzungen)
schlecht heilende Ulzera nach Bestrahlungen, Diabetes mellitus oder bei venöser Insuffizienz (offene Beine)
• Erysipel (Rotlauf)
• Dekubitus (Druckstellen)
• Verbrennungen
• Schleimhautentzündungen
(z.B. unter laufender Chemotherapie, allgemeine Entzündungen im HNO-Bereich)
• Herpes labialis, Herpes zoster
• nach Zahn- und Kiefereingriffen
• zur Schmerzlinderung bei überempfindlichen Zähnen und Zahnhälsen
• bei stumpfen Sportverletzungen: Muskelfaserriss, Hämatom, Zerrungen, Prellungen

• Ansatztendinopathien (Tennis-Ellbogen, Achillessehnenreizung)
• Arthritis, Arthrose (Knieschmerzen, Schulterschmerzen, Fersensporn)
• Hauterkrankungen (Akne, Haarausfall)
• bei überschießender Narbenbildung

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Die Hämolasertherapie

Bei einer Hämolaser-Behandlung werden die Laserstrahlen über eine dünne Nadel mit integriertem Lichtleiter direkt in den Blutstrom geleitet, sodass vorbeikommende Blutbestandteile (allen voran die zahlenmäßig am stärksten repräsentierten roten Blutkörperchen) direkt bestrahlt werden können. Hiermit werden die Fließeigenschaften des Blutes positiv beeinflusst und die Sauerstoffversorgung in den Geweben optimiert. Durch die Zirkulation der bestrahlten Teilchen lassen sich die positiven Wirkungen des Laserlichts auch in Regionen bringen, die nicht direkt von außen bestrahlt werden können. Es kann also eine systemische (im ganzen Körper) Wirkung des Laserlichtes erzielt werden. Diese Form der Therapie ist noch jünger als die Flächenlaserbehandlung, jedoch auch hierzu wurden bereits von internationalen Forschergruppen zahlreiche Studien angefertigt, die die positiven Wirkungen bestätigen. Für Interessierte empfiehlt es sich, auf www.pubmed.com nachzulesen.

Die Hämolasertherapie kann bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen unterstützend eingesetzt werden:
• Autoimmunerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis wie rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew,
• Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulzerosa
• chronisch entzündliche Atemwegserkrankungen COPD/ Asthma bronchiale
• akut und chronisch entzündliche Erkrankungen im HNO-Bereich (Sinusitis)
• allgemeine Infektneigung
• Diabetes mellitus (Prävention von Folgeschäden, Optimierung der Wundheilung und Durchblutung)
• Durchblutungsstörungen (PAVK, CAVK, KHK), gerade nach Stent-Implantationen oder sonstigen Eingriffen am Gefäßsystem
• Lebererkrankungen (Hepatitis, Fettleber, Zirrhose)
• Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämien)
• Erkrankungen der Verdauungsorgane wie Divertikulitis, Reizdarmsyndrom
• Allergien im Allgemeinen
• Hauterkrankungen wie Psoriasis, Neurodermitis, Erysipel
• Fibromyalgie
• Erschöpfungszustände (chronic fatigue syndrome)
• Burnout und Depression
• chronische Schmerzsyndrome

In Studien wird die Wirksamkeit des Lasers auch nach Implantation von Stents in Gefäße (zum Beispiel der Herzkranzgefäße) zur Optimierung des Einheilens (es muss sich erst ein neuer Endothel-Überzug ausbilden) und somit zur Vermeidung eines erneuten Gefäßverschlusses beschrieben. Auch (Leistungs)sportler haben die Vorteile des Hämolasers bereits für sich entdeckt, er steigert durch die verbesserte Durchblutung die Muskelleistung und optimiert die Regeneration.